Der Bluthund ist los!

Wir haben letzte Woche einen Anwalt eingeschaltet, um uns aus dem Vertrag mit IBG rauszuboxen und ggf. sogar noch ein wenig der zuviel gezahlten Kohle wiederzuholen. Heute haben wir von ihm das Schreiben erhalten, welches zur IBG gesandt wurde. Auf sechs Seiten hat der Anwalt der IBG aufgezeigt, das der entstandene Vertrag im Grunde sowieso ungültig ist und die IBG im Grunde handlungsunfähig scheint. Das Schreiben setzt der IBG nun eine Frist von ca. 2 Wochen, um uns einen vernünftigen Plan vorzulegen, wie unser Hausbau weitergeht. Falls dieser Plan nicht vorgelegt wird oder dieser keine konkreten Daten enthält, wird der Vertrag fristlos gekündigt.

Ich bin schwer begeistert, wie nett man ein „ihr Trottel könnt echt nix“ verkaufen kann, ohne dass es seine Wirkung verliert.

Ich bin sehr gespannt, ob IBG auf das Schreiben überhaupt reagiert, bei anderen Bauherren kam wohl überhaupt keine Reaktion. Genau dass ist auch meine Hoffnung, wir möchten ja gar nicht mehr mit IBG bauen, sondern aus dem Vertrag raus, vielleicht ein wenig der zuviel gezahlten Kohle zurück und schnellstmöglich einen anderen, verlässlichen Bauträger finden.

Allen Bauherren, die auch mit dem Gedanken spielen, zu kündigen kann ich nur raten: Nehmt euch nen Anwalt. Ich wollte mir auch die Kohle sparen, aber ohne weitreichendes Wissen im Bau- und Vertragsrecht kommt ihr hier nicht weit und macht es am Ende nur noch schlimmer.

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