IBG ist Anwalts Liebling…

Wir haben die Nase voll. Nachdem wir vor fast einem Jahr einen Hausbauvertrag unterschrieben haben, und immer noch nur ne grüne Wiese sehen, ist es genug. Wir haben diese Woche einen Termin beim Anwalt, mit dessen Hilfe wir den Vertag auflösen können, um uns nen neuen Bauträger zu suchen.

Uns wurde von anderen IBG-Geschädigten ein Anwalt in Köln empfohlen. Er vertritt mittlerweile viele IBG-Opfer und kennt die Situation genau. So wurden uns mehrere Szenarien aufgezeigt, wie wir aus dem Vertrag rauskommen können. Welches Szenario eintritt, ist von der Kooperationswilligkeit von IBG abhängig, hier sehe ich allerdings schwarz.

Stand jetzt: Wir kommen auf jeden Fall aus dem Vertrag raus. Eventuell können wir, vorausgesetzt IBG geht nicht in die Insolvenz, sogar Geld zurückverlangen, da die bisherigen Abschläge teilweise deutlich zu hoch ausfielen.

Aber um die Kohle geht es uns gar nicht, darüber können wir uns Gedanken machen, wenn endlich ein Haus steht und wir für sowas Zeit haben. Im Moment hat die Vertragsauflösung oberste Priorität.

Am Mittwoch haben wir ein Termin bei ARGUS Direktbau, auch diese Firma wurde uns von anderen IBG-Geschädigten empfohlen. Die bisherigen Aussagen hören sich mehr als vielversprechend an. Obwohl wir natürlich den Großteil der Planung von IBG übernehmen möchten, werden wohl noch einige Änderungen auf uns zukommen, ich bin mal gespannt.

1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. In dem anderen Umschlag ist ein Brief zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens unterschrieben vom Insolvenzverwalters zu 2 grundsätzlich wichtigen Dingen. Der Insolvenzverwalter hat eine Art Sonderkündigungsrecht aus der Insolvenzordnung . In unserem Fall hat er entschieden, dass er den Bauvertrag nicht erfüllen will. Welch eine Überraschung, diesen hoch lukrativen Vertrag, wo doch all die vielen Handwerker ihm die Bude einrennen. Also, wir haben das ja schon Anfang Oktober entschieden und sind vom Bauvertrag zurückgetreten bzw. haben gekündigt. Das ist er wohl ein wenig spät dran mit seinem Wahlrecht. Den Vertrag gibt es seit dem 6. Oktober nicht mehr. Eine Bestätigung unserer Vertragsbeendigung bekommen wir nicht. Nach dem Motto, vorbei ist, wenn ich das sag. Das riecht nach Diskussionsbedarf.

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