Verzögerung Baubeginn

Heute rief mich der Bauleiter an, die Tiefbauarbeiten werden frühestens in KW 38/39 beginnen. WTF? Hieß es nicht, dass der Bau spätestens Mitte September beginnt? Hieß es nicht, das nach Eingang der Baugenehmigung vier Wochen Vorbereitungszeit und fünf Monaten Bauzeit das blöde Haus im November steht?

Ich habe jetzt schon viele Horrorgeschichten über IBG-Haus gelesen und hatte nach wie vor die Hoffnung, dass das nur anderen Leuten passiert, und bei uns schon alles glatt geht. Natürlich nicht.

Was ist das eigentlich für ein Saftladen, von dem man 2 (in Worten: zwei) Briefe bekommt in denen mitgeteilt wird, dass die Sachbearbeiterin von dann bis dann im Urlaub ist, wir aber nicht darüber informiert werden, dass der Bauleiter wechselt, dass sich der Baubeginn verzögert, welche Gründe für die Verzögerung ursächlich sind, wann wir mit dem Baubeginn, der Fertigstellung des Rohbaus und der endgültigen Fertigstellung rechnen können?

Nach Fertigstellung des Bauantrags von IBG hatten vier 5 Werktage Zeit, diese Rechnung zu begleichen. Mit den Postwegen von und zur finanzierenden Bank sind 5 Tage natürlich ein Witz. Nach 7 Tagen hatten wir so schnell eine Mahnung im Briefkasten, dass dem Briefträger noch heute die Socken qualmen. Wenn die Jungs mal nur ansatzweise so schnell Häuser bauen würden, wie sie Mahnungen aus der Hüfte schießen, würde ich diesen Artikel sicher schon im neuen Haus schreiben.

Ich habe heute noch mit einem IBG-Opfer im gleichen Baugebiet gesprochen, den hat es ähnlich schlimm erwischt. Die Hälfte der Gewerke hat er mittlerweile in Eigenleistung machen lassen, ist 5 Monate über der Bauzeit und sicherlich finanziell auch schon deutlich über dem Limit.

Heute gabs ne bitterböse Mail an IBG, auf Wiedervorlage in einer Woche. So habe ich genug Zeit herauszufinden, welche Schritte wir weiterhin gehen können. Anwalt? Vertragsauflösung? Lieber wechseln wir jetzt noch mal den Bauträger, bevor wir uns irgendwann endgültig in die Nesseln setzen. Es halten sich ja hartnäckig die Gerüchte, dass IBG kurz vor der Insolvenz steht. Es soll zwar ein Investor gefunden worden sein, aber es ist fraglich, ob dieser auch für „Altlasten“ aufkommt.

Das Beste daran ist, dass wir bereits über 20.000 Euro an IBG gezahlt haben. Und wofür? Für eine Hausplanung von der Stange und einen Bauantrag, der zu 95% kopiert wurde.

Die Wut kocht so langsam hoch. Hier geht es finanziell um unsere Existenz und von den geleckten Schnöseln kommen null Informationen. Keine Mail, keine Post, nicht mal ne Brieftaube. Freunde, euch Business-Kasper scheiss euch zu mit Mails und Anrufen, bis ich die Infos habe, die ich brauche.

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